F: Herzlichen Glückwunsch – du bist für die Jugend-EM im August nominiert! Wann hast du von der Nominierung erfahren und wie war dein Weg dorthin?
A: Ich habe Mitte Juni von der Nominierung Erfahren. Der Weg etwas durchwachsen wir hatten zum Start etwa Probleme mit zwei kleineren Verletzungen, sind jetzt zum Schluss aber sehr gut in Form gekommen.
F: Welche Chancen hat das deutsche Team und was sind deine Ziele für das Individualturnier?
A: Ich denke, als Team haben wir die Chance, eine Medaille zu holen. Unser Ziel fürs individual Turnier ist das Viertelfinale.
F: Du gehst bei der EM im Doppel mit Jakob Sjöblom an den Start. In Maintal kennen wir dich eher als Einzelspieler. Was ist deine Meinung dazu und wohin möchtest du dich in den nächsten Jahren entwickeln?
A: Mir machen beide Disziplinen sehr viel Spaß. Ich weiß allerdings noch nicht genau, für welche Disziplin ich mich entscheiden werde.
F: Du hast ein besonderes Trainingsumfeld mit Training an Landesstützpunkt und Training bei deinem Vater. Kannst du uns erzählen, wie deine Trainingswoche aussieht?
A: Ich trainiere 3 mal morgens an der Sportschule sowie 2-3 mal abends plus Krafttraining. Bei meinem Vater trainiere ich dann an den restlichen Abenden.
F: Zudem trainierst du regelmäßig im Sommer in Indonesien. Was sind die wesentlichen Unterschiede zu deinem Training in Deutschland?
A: Ich denke, das Grundniveau dort ist schon noch höher, gerade im Match Training hat man dort ein viel höheres Tempo.
F: Was würdest du als deine besonderen Stärken auf dem Feld bezeichnen?
A: Mein smash und meine Physis
F: Was waren bislang deine größten Erfolge?
A: Der Sieg im Einzel und Doppel beim Austrian u17
F: Wie sehen deine Ziele für dieses Jahr aus und wie geht es weiter, wenn du im Januar aus dem Jugendbereich zu O19 wechselst?
A: Mein Ziel dieses Jahr ist es mich für die Jugend WM zu qualifizieren und nächstes Jahr will ich mich im erwachsenen Bereich etablieren .
F: Hast du ein Vorbild im Badminton – falls ja, wer ist es und warum?
A: Mein Vorbild ist Sabar Gutama da wir ihn schon sehr lange kennen und ich weiß wie hart er gearbeitet hat um jetzt in den top 10 der Welt zu sein.
F: Wie groß ist die Herausforderung, Schule und Leistungssport zu vereinbaren?
A: Schon nicht so einfach, da ich mittlerweile aufgrund von Turnieren viel verpasse, aber bis jetzt habe ich es ganz gut hinbekommen.
F: Wie würdest du dich als Mensch beschreiben – welche Eigenschaften hast du?
A: Ich denke neben dem Feld bin ich eher ruhig und entspannt.
